Frühlingskonzert 2014

Blasorchester hatte eingeladen zum „Musik(er)leben“

Frühlingskonzert in der vollbesetzten Eberstädter Mehrzweckhalle

Lich-Eberstadt (sr). „Musik(er)leben“ war das Motto des diesjährigen Frühlingskonzerts des Blasorchesters Eberstadt am Sonntag, 13. April 2014 um 15:00 Uhr in der Eberstädter Mehrzweckhalle. Und es gab reichlich Musik zu erleben: 20 Titel aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen hatte Dirigent Andreas Kühr zu einem tollen und kurzweiligen Programm zusammengestellt.

Die verschiedenen Interpretationen des Konzertmottos „Musik(er)leben“ erläuterten Stefanie Rück und Nele Michaelis, die charmant und unterhaltend durch das Programm moderierten. Popmusik, Schlager und Evergreens wechselten sich ab mit volkstümlicher Blasmusik, Gesangstiteln und Solostücken. Zum Auftakt erfüllte der Marsch ‚Salve Imperator“ die voll besetzte Halle mit vollem lang. Vor 40 Jahren hatte die schwedische Popgruppe Abba ihren Durchbruch, so dass zur Erinnerung ein Medley mit bekannten Popsongs gespielt wurde. In die Zeit der Musical-Klassiker wurden die Gäste mit einem Potpourri aus ‚My Fair Lady‘ entführt.

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Hochkonzentriert bei der Sache sind die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters Eberstadt.

Immer wieder erstaunlich ist, was das Blasorchester an Gesangstalenten aufbieten kann: Nele Michaelis sang den Katja Ebstein-Hit ‚Wunder gibt es immer wieder‘ und ein aktuelles ‚Helene Fischer Medley‘. Die beiden Udo Jürgens Hits ‚Ein ehrenwertes Haus‘ und ‚Mit 66 Jahren‘ wurden von Jan Görlach gekonnt interpretiert.  Hubert Müller und Thorsten Schindler waren für volkstümliche Stücke wie ‚Grüß Gott, Ihr Freunde‘ oder ‚Wenn die Blasmusik erklingt‘ zuständig. Den größten Applaus bekam die elfjährige Sophie Schindler für den Nena-Song ‚99 Luftballons‘.

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Freuen sich über ein gelungenes Frühlingskonzert: Dirigent Andreas Kühr und Gesangsduo Hubert Müller und Thorsten Schindler.

Mit dem fetzigen ‚Everybody Needs Somebody’ wurden die Gäste aus der Pause zurückgeholt. Beeindruckend war auch das bekannte ‚Music‘ von John Miles mit Thorsten Schindler als Solist am Altsaxofon. Ein wunderschönes Arrangement von ‚Hey Jude‘ spielte Jan Görlach auf der Posaune und bei ‚Java‘ mit Hansgünter Schneider an der Solotrompete klatschte die ganze Halle mit.

Mit dem ‚Hoch Badnerland‘ sollte an die 25 Jahre währende Partnerschaft mit Buchen-Eberstadt in Baden-Württemberg erinnert werden. Andreas Kühr erklärte sich jedoch mit diesem Titel „überfordert“, so dass die aus der Nähe von Freiburg stammende Holz-Ausbilderin Franziska Iselin als Gast-Dirigentin einspringen musste. Kurzerhand wurden dann noch die aus der Partnergemeinde angereisten Gäste auf die Bühne gebeten, um den Gesang zur „badischen Nationalhymne“ beizusteuern. Das „Musik erleben“ ging damit für diesen gelungenen Nachmittag zu Ende. Alle Gäste waren wieder einmal für ihr Kommen mit einem mitreißenden Konzert belohnt worden und entließen die 46 Musikerinnen und Musiker nicht ohne Zugaben.

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